VERMÖGENSRENTE
Kapitalwachstum und dauerhafter Fonds-Entnahmeplan in Einem
Unser Entnahmeplan bietet Ihnen eine flexibel verfügbare Geldanalge mit Investmentfonds, die eine hohe monatliche Auszahlung ermöglicht. Sie richtet sich an Anlegerinnen und Anleger, die aus ihrem Kapital einen festen, planbaren monatlichen Euro-Betrag entnehmen und gleichzeitig ihr Vermögen langfristig erhalten möchten. Sie ist eine Alternative zu einer privaten Rentenversicherung, bei der Ihr in die Versicherung eingezahltes Vermögen jedenfalls bei längerer Lebensdauer durch die Versicherungsgesellschaft vereinnahmt wird.
Das Investmentfondsportfolio ist speziell für den Zweck planbarer Entnahmen strukturiert und besteht aus einem defensiven und einem wachstumsorientierten Fondsanteil. Auszahlungen erfolgen aus dem defensiven Fondsanteil, während der wachstumsorientierte Fondsanteil darauf ausgerichtet ist, die Entnahmen zu refinanzieren. Das Portfolio ermöglicht, dauerhaft laufende Auszahlungen von ca. 5% der anfänglichen Vermögensanlage zu gewährleisten und dabei die Chance zu bieten, das Vermögen langfristig mindestens anteilig zu erhalten und im Idealfall zu vermehren, so dass zum Beispiel im Erbfall noch etwas für Familienangehörige übrig ist.
Unser Ansatz: Vermögenswachstum und 5% laufende Auszahlungen
1. Für wen ist die Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente geeignet, wie erfolgt die Umsetzung?
Die Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist für jeden geeignet, der ein Vermögen von mindestens 200.000 € hat und sich daraus dauerhaft einen fest planbaren monatlichen Betrag in Euro auszahlen lassen will, ohne sein Kapital aufzuzehren. Der jährliche Auszahlungsbetrags wird für eine Höhe bis 5% des Anlagebetrages empfohlen.
Besonders attraktiv ist der Fonds-Entnahmeplan für Personen, die auf zusätzliches monatliches Einkommen angewiesen sind, wie zum Beispiel Rentner. Der Entnahmeplan steht aber jedem zur Verfügung, der laufende Einnahmen aus seinem Vermögen erzielen und zugleich sein Vermögen dauerhaft erhalten will.
Die Umsetzung ist einfach. Nach einem persönlichen Aufklärungs- und Beratungsgespräch wird das Geld professionell unter Einbindung von renommierten Vermögensverwaltern investiert und eine monatliche Auszahlung in Höhe eines wählbaren Eurobetrages eingerichtet.
Nach der Erstanlage bietet der dynamische Fonds-Entnahmeplan mit Wachstum-Komponente alle Vorteile einer gemanagten, professionellen Geldanlage mit regelmäßigem Reporting und unabhängiger Kontrolle.
Als Investor müssen Sie sich nicht selbst laufend um Anlageentscheidungen kümmern, bleiben aber bestens informiert und behalten die volle Kontrolle.
2. Wie funktioniert die Auszahlung, damit sie monatlich sichergestellt ist?
Die Auszahlungen beruhen auf einem monatlichen Fonds-Entnahmeplan, der bei der Depotbank hinterlegt ist.
Entnommen werden Auszahlungsbeträge aus Investmentfonds mit wenig Risiko, die Teil des Wertpapierportfolios der Vermögensrente sind. In diese Fonds wird zu Beginn ein Geldbetrag investiert, der den monatlichen Auszahlungen von zwei Jahren entspricht. Der Restbetrag des Vermögens wird in vermögensverwaltende Fonds mit offensiver Anlagestrategie investiert. Ziel dieser Fonds ist, die monatlichen Auszahlungen zu erwirtschaften. Dazu erfolgt ein monatlicher Transfer in Höhe des Auszahlungsbetrags in die defensiven Fonds, so dass daraus getätigte Auszahlungen regelmäßig kompensiert werden.
3. Welche Verlustrisiken bestehen?
Die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente nutzt für die Erwirtschaftung monatlicher Auszahlungen die Renditen der Kapitalmärkte. Neben der Bereitstellung regelmäßiger Auszahlungen soll das Vermögen damit dauerhaft wachsen bzw. mindestens ein möglichst großer Teil des anfänglichen Investitionsvermögens erhalten bleiben.
Dazu wird vornehmlich in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Rohstoffe investiert. Eine Geldanlage in dieser Form unterliegt Wertschwankungen. Auch ein Verlustrisiko bis hin zu einem Totalverlust kann bei einer Investition an den Kapitalmärkten grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Es besteht keine Kapitalgarantie. Gleichwohl erfolgen die Investments breit gestreut und qualitativ hochwertig in etablierte Investmentfonds, um Risiken einer Finanzkrise oder bei Zinsänderungen zu streuen und dauerhafte Verluste zu vermeiden.
Alle Fonds werden von renommierten, erfahrenen Vermögensverwaltern gemanagt und die Anlagestrategien haben lange Historien, nicht selten über 20 bis 30 Jahre.
Um das Kapital besonders in Kapitalmarktkrisen zu schützen, besteht die Vermögensrente aus zwei Containern mit Investmentfonds. Der eine Container besteht aus defensiven Investmentfonds und der andere aus offensiven Investmentfonds. Die monatlichen Auszahlungen kommen aus dem Container mit defensiven Investmentfonds. Diese Fonds haben ein geringeres Risiko und schwanken deswegen in Kapitalmarktkrisen traditionell weniger stark. Sie bilden die relativ stabile Quelle für die monatlichen Auszahlungen, so dass diese auch bei Kapitalmarktkrisen nicht gefährdet sind.
Erwirtschaftet werden die Auszahlungen von dem Container mit offensiven Investmentfonds. Diese Fonds haben ein größeres Wachstumspotenzial, dafür aber generell keine stabile Wertentwicklung. In Kapitalmarktkrisen verlieren sie traditionell stärker an Wert, wachsen in aufstrebenden Märkten aber dafür auch schneller.
Sollte in einem ungünstigen Fall das investierte Vermögen mehr als 20 % im Wert gefallen sein, tritt ein Schutzmechanismus für die offensiven Investmentfonds in Kraft. Transfers aus den offensiven Fonds in die defensiven Fonds werden bis zu anderthalb Jahre lang ausgesetzt. Dadurch lässt sich der Verlust der offensiven Fonds in fallenden Märkten reduzieren, so dass deren Erholung im folgenden Marktaufschwung schneller und leichter erfolgen kann.
In den letzten 20 Jahren gab es schwere Kapitalmarktkrisen, die zu erheblichen Kursverlusten an den globalen Aktienmärkten geführt haben. Die wohl größten Kursverluste traten bei der globalen Finanzkrise mit der Lehman-Pleite 2007 bis 2009 ein. In dieser Zeit verlor der deutsche Aktienindex DAX 55% von seinem damaligen Höchststand.
Wir haben nachgerechnet*, dass dies gleichwohl bei der Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente keine Auswirkungen auf die Auszahlungen gehabt hätte, selbst wenn ein Investor zum ungünstigsten Zeitpunkt im 3. Quartal 2007 investiert hätte. Mit diesem ungünstigen Einstiegszeitpunkt hätte das Vermögen trotz monatlicher Auszahlungen im schlechtesten Fall noch aus mehr als die Hälfte der Erstanlage bestanden, im besten Fall wäre das Vermögen im Wert gewachsen. Details zeigt die folgende Tabelle.
Die Tabelle* zeigt die Vermögensentwicklung unserer Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente exemplarisch, wenn der Einstieg zum ungünstigsten Zeitpunkt der letzten 20 Jahre erfolgt wäre. Dieser lag in der Finanzkrise zu Beginn des 3. Quartals 2007. Die Performance der ersten 7 Quartale danach war negativ, bis eine Erholung einsetzte. Ein Einstig zu jedem anderen Quartal der letzten 20 Jahre hätte zu besseren Ergebnissen geführt.
| Stichtag | Vermögenswert | erfolgte Auszahlungen | Summe (Vermögen + Auszahlungen) |
|---|---|---|---|
| Ende Q2/2007 (Einstieg) | 500.000 € | 0 € | 500.000 € |
| Ende Q1/2009 (Worst Case)* | 279.590 € | 42.000 € | 321.590 € |
| Ende Q4/2025 (Best Case)* | 557.570 € | 438.000 € | 995.750 € |
* Die historische Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft. Jede Krise an den Kapitalmärkten folgt eigenen Regeln und ein Totalverlust einer Geldanlage kann niemals komplett ausgeschlossen werden. Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis eines Musterportfolios mit 5 Investmentfonds, einer Einmalanlage von 500.000 € und jährlichen Auszahlungen in Höhe von 24.000 €. Kosten sind berücksichtigt. Berechnungen auf Quartalsbasis.
4. Was passiert, wenn Sie sehr alt werden?
Traditionell ist das Risiko einer Geldanlage an den Kapitalmärkten bei einer kürzeren Anlagedauer größer als bei einer längeren Anlagedauer. Der Grund liegt darin, dass über einen langfristigen Anlagehorizont Jahre mit einer positiven Wertentwicklung stärker überwiegen als in einem kurzfristigen Anlagehorizont. In der Vergangenheit kamen durchschnittlich auf ein negatives Börsenjahr zwei bis drei positive Jahre. Verluste können deshalb über eine längere Anlagedauer leichter kompensiert werden.
Das höchste Risiko für Vermögen besteht üblicherweise dann, wenn es unmittelbar vor Beginn einer schweren Finanzkrise investiert wird. Eine solcher Zeitpunkt lag zum Beispiel zum 3. Quartal 2007 vor.
Wir haben nachgerechnet, wie sich unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente danach entwickelt hätte. Dadraus hat sich ergeben, dass Auszahlungen zu keiner Zeit gefährdet waren und der Großteil des investierten Vermögens auch im schlechtesten Fall erhalten worden wäre. Mit zunehmender Anlagedauer hätte sich der Verlust für das Vermögen aus der Finanzkrise wieder reduziert. Dabei ist erkennbar, dass das Verlustrisiko bei einer langen Anlagedauer geringer war als bei einer kurzen Anlagedauer. Im Ergebnis lässt sich daraus ein besonderes Risiko für Auszahlung und Vermögen mit zunehmendem Alter nicht erkennen.
5. Welche Rolle spielt das Wachstum des Kapitals?
Die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente sieht als Standardfall eine Auszahlung pro Jahr vor, die bis 5 % der Erstanlagesumme entspricht. Die ist beispielsweise bei einer Anlagesumme von 500.000 € ein Auszahlungsbetrag von 2.083 € pro Monat.
Um neben den Auszahlungen das Vermögen erhalten zu können, bedarf es eines Vermögenswachstums, mit dem sich langfristig die Auszahlungen erwirtschaften lassen. Bei Auszahlungen von 5% pro Jahr liegt das erforderliche Vermögenswachstum bei mindestens 5% netto p.a.
Für eine Rendite von 5% p.a. ist es nicht ausreichend, Geld in Bankeinlagen, wie Tagesgeld oder Festgeld, oder in garantierte, festverzinsliche Wertpapiere guter Qualität zu investieren. Eine ausreichend hohe Rendite lässt sich aktuell nur durch Beimischung riskanterer Vermögensanlagen wie Aktien oder Rohstoffe erzielen.
Die Vermögensrente besteht deshalb zu ca. 90% aus offensiven Investmentfonds, die überwiegend in Aktien investiert sind. Sie können langfristig eine Rendite von deutlich über 5 % erwirtschaften. In Kombination mit defensiven Fonds, aus denen die monatlichen Auszahlungen erfolgen, ist damit langfristig eine Gesamtrendite von über 5 % möglich. So kann das Vermögen vermehrt und gleichzeitig Geld für dauerhafte Auszahlungen bereitgestellt werden.
6. Bietet eine private Rentenversicherung mehr Sicherheit im Alter?
Auch eine fondsgebundene Rentenversicherung ermöglicht es, Vermögen über Investmentfonds an den Kapitalmärkten anzulegen und so langfristig an Aktienrenditen zu partizipieren.
Mit Beginn der Rentenphase wird das vorhandene Vertragsguthaben in eine lebenslange Rentenzahlung umgewandelt. Je nach Tarif kann das Kapital weiterhin ganz oder teilweise in Fonds investiert bleiben oder in das Sicherungsvermögen des Versicherers überführt werden.
Die Höhe der Rente ergibt sich aus dem vorhandenen Vertragsguthaben, dem garantierten Rentenfaktor, den verwendeten Sterbetafeln sowie möglichen Überschussbeteiligungen. Eine vollständig garantierte Rentenhöhe besteht bei fondsgebundenen Policen in der Regel nicht, wohl aber bestimmte Mindestleistungen oder Garantiefaktoren (Mindestrente).
Mit Beginn der Verrentung verliert der Versicherungsnehmer üblicherweise den direkten Zugriff auf das Kapital, da dieses versicherungsmathematisch zur Finanzierung der lebenslangen Rente eingesetzt wird. Das Kapital wird dabei im Zeitverlauf rechnerisch verbraucht, wobei Versicherte mit höherer Lebenserwartung vom Kollektiv profitieren.
Sofern vereinbart, können Hinterbliebene abgesichert werden, etwa über eine Rentengarantiezeit, Kapitalrückgewähr oder eine Hinterbliebenenrente. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom jeweiligen Tarif ab und beeinflusst die Höhe der laufenden Rente.
Eine private fondsgebundene Rentenversicherung spricht dementsprechend eine andere Zielgruppe an als unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente. Eine Rentenversicherung ist eine Lösung für Personen, die Wert auf eine lebenslang garantierte Mindestrente legen, die sich noch durch einen Überschussanteil erhöhen kann. Dafür wird akzeptiert, dass das Vermögen aufgebraucht wird.
Unsere Vermögensrente ist demgegenüber eine Lösung für jeden, der einer professionellen Geldanlage an den Kapitalmärkten vertraut. Er kann damit auf eine Garantie für die monatlichen Auszahlungen verzichten und sein Vermögen dafür langfristig erhalten.
7. Worin unterscheidet sich die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente von einer Rentenversicherung oder anderen Lösungen mit Investmentfonds?
Vermögensrente
Die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist eine flexible Investmentlösung mit laufender Auszahlung. Sie ermöglicht den langfristigen Kapitalerhalt. Die laufende Auszahlung des monatlichen Geldbetrags aus Investmentfonds ist zwar nicht garantiert. Die Zusage der monatlichen Auszahlungen basiert lediglich aus Erfahrungen der historischen Kapitalmarktentwicklung. Dafür kann das Vermögen dauerhaft erhalten bleiben.
Bei unserer Vermögensrente können Sie jederzeit den Auszahlungsbetrag nach Bedarf erhöhen oder reduzieren. Auch können Sie aus dem Vermögen einen Geldbetrag entnehmen, wenn Sie beispielsweise eine außerordentliche Investitionen planen. Zusätzlich haben Sie Zugriff auf die Anlagestrategie Ihres Vermögens und können sie jederzeit verändern.
Unsere Vermögensrente richtet sich an Personen, die bereits über Vermögen verfügen. Daneben ist es auch möglich, die Vermögensrente mit einem Investmentfonds-Sparplan anzusparen, bis es zu einer Auszahlung kommt.
Private Rentenversicherung
Eine private Rentenversicherung dient dazu, angespartes Vermögen in eine lebenslange Rentenzahlung umzuwandeln. Dabei wird das vorhandene Kapital versicherungsmathematisch zur Finanzierung der Rente eingesetzt und im Zeitverlauf rechnerisch verbraucht. Zugleich bietet die Versicherung den Vorteil, dass die Rente unabhängig von der tatsächlichen Lebensdauer bis zum Lebensende gezahlt wird.
Private Rentenversicherungen sind in unterschiedlichen Ausgestaltungen erhältlich. Neben klassischen Tarifen existieren fondsgebundene Modelle, bei denen das Vertragsguthaben ganz oder teilweise in Investmentfonds investiert wird. Je nach Tarif können sich daraus höhere Renditechancen, aber auch stärkere Wertschwankungen ergeben.
In der Ansparphase fondsgebundener Rentenversicherungen besteht in der Regel die Möglichkeit, aus einem Fondsangebot auszuwählen und die Anlagestruktur anzupassen. Mit Beginn der Rentenzahlung wird das Kapital in eine lebenslange Rente umgewandelt. Je nach Tarif kann die Fondsanlage ganz oder teilweise fortgeführt werden oder in das Sicherungsvermögen des Versicherers übergehen. In der Verrentungsphase besteht üblicherweise kein unmittelbarer Zugriff mehr auf das Kapital.
Private Rentenversicherungen werden sowohl als Sofortrente gegen Einmalbeitrag als auch mit vorheriger Ansparphase angeboten, bei der über viele Jahre regelmäßige Beiträge eingezahlt werden. Darüber hinaus existieren Mischformen, etwa mit Teilkapitalauszahlung oder flexiblen Rentenbeginnoptionen.
Fonds-oder ETF-Entnahmestrategien
Alternativ zu einer Rentenversicherung bieten viele Banken und Vermögensverwalter die Möglichkeit, aus einem bestehenden Fonds- oder ETF-Portfolio regelmäßige Entnahmen vorzunehmen.
Ein Unterschied zu unserer Vermögensrente kann darin liegen, dass es sich nicht um ein speziell für diesen Zweck erstelltes Anlagekonzept handelt, sondern lediglich um Auszahlungen aus Investmentfonds. Besonders in Kapitalmarktkrisen kann es sein, dass nicht der gleiche Schutz für Ihr Vermögens besteht wie mit Liquiditätspuffer bei unserer Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente.
Einige Investmentfonds schütten laufende Erträge wie Dividenden oder Zinsen aus. Auch diese Ausschüttungen können zur Finanzierung von Auszahlungen genutzt werden. Ihre Höhe ist jedoch nicht garantiert und kann im Zeitverlauf schwanken, da sie vom wirtschaftlichen Ergebnis des Fonds und den Entscheidungen des Fondsmanagements abhängt.
8. Wie flexibel ist der Fonds-Entnahmeplan und bleibt was für die Kinder übrig?
Unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist so flexibel wie jede andere Geldanlage mit Investmentfonds. Sie können jederzeit Fondsanteile verkaufen und größere oder kleinere Beträge entnehmen. Auch können Sie jederzeit Beträge zuführen und den Fondsbestand erhöhen. Dabei sollten Sie beachten, dass dies Auswirkungen auf die Rendite der Geldanlage haben kann. Eventuell ist dann eine Anpassung des Entnahmeplans nötig.
Daneben können Sie Ihren Auszahlungsplan jederzeit anpassen oder stoppen.
Im Todesfall sind die Investmentfonds Ihrer Vermögensrente wie jedes andere Wertpapierdepot vererbbar. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu einer privaten Rentenversicherung, die nicht vererbbar ist und allenfalls eine begrenzte Versicherungsleistung für Drittbegünstigte bietet.
9. Wieviel Rente ist mit dem Fonds-Entnahmeplan möglich?
Unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente sieht standardmäßig einen Auszahlungsbetrag in Euro vor, der bis 5 % Ihrer Erstanlage entspricht. Das ist zum Beispiel bei einem Investment von 500.000 Euro eine monatliche Auszahlung von 2.083 Euro. Mit einer Auszahlung in dieser Höhe ist eine dauerhafte Auszahlung mit Kapitalerhalt möglich.
Es ist auch möglich, den Auszahlungsbetrag entsprechend der Inflation jährlich zu erhöhen. Wie bei einer Rentenversicherung besteht hier die Möglichkeit, mit einem kleineren Auszahlungsbetrag zu starten und diesen dann über die Jahre zu erhöhen. Empfehlen würden wir hier jedes Jahr die Entwicklung des Anlagevermögens zu bewerten und dann über eine Anpassung des Auszahlungsbetrags zu entscheiden.
10. Was sind die Kosten beim Fonds-Entnahmeplan und wer verdient daran?
Der Aufwand für die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente setzt sich aus Kosten der Investmentfonds, Bankgebühren und unserer laufenden Servicefee für Anlageberatung, laufender Kontrolle und Administration zusammen.
Kontrolle und Administration zusammen.
Anbei eine exemplarische Übersicht zu Kosten unserer Vermögensrente und einer Rentenversicherung zum Vergleich am Beispiel der auf Investmentfonds spezialisierten FIL Fondsbank (FFB) mit Sitz in Kronberg bei Frankfurt:
Die Tabelle* zeigt exemplarisch eine grobe Übersicht zu Kosten unserer Vermögensrente und einer Rentenversicherung zum Vergleich. Die Bankkonditionen stammen von der auf Investmentfonds spezialisierten FIL Fondsbank (FFB) mit Sitz in Kronberg bei Frankfurt. Unterstellt ist ein Rabatt von 100% auf Ausgabeaufschläge und eine Erstattung von Vertriebsfolgeprovisionen muss Investmentfonds, wie bei einer Honorarberatung üblich. Beispiel: Die Gesamtkosten unserer Vermögensrente ergeben sich aus Bankgebühren, Fondsgebühren und unserer Servicefee. Bei einer Vermögensanlage von 500.000 € betragen die Gebühren für unsere Vermögensrente ca. 2,2% p.a. Hinweis: In der oben unter 3. Welche Verlustrisiken bestehen ? dargestellten historischen Wertentwicklung sind diese Kosten bereits berücksichtigt. Alle Angaben ohne Gewähr.
| Dienstleister | Gebührenart | Betrag p.a. | Erläuterung |
|---|---|---|---|
| Bank (FFB) | Depotgebühr | 45 € p.a. | Depotkosten |
| Transaktionsgebühr | 2 € | Fondskauf und -verkauf | |
| Verwahrgebühr | 0,1 % p.a. | z.B. ETF | |
| Investmentfonds | Fondsgebühr | 0,3% bis ça. 1,7 % p.a. | Management, Verwaltung, Transaktion |
| Vermögenskanzlei Lang | Servicefee* | 0,95% p.a. bis 500.000 € | Beratung, Kontrolle, Reporting, Service |
| 0,75% p.a. bis 750.000 € | |||
| 0,55 % p.a. ab 1 Mio. € | |||
| Versicherung (fondsgebunden, zum Vergleich) | Abschlussgebühr | möglich | zusätzl. zu Fondsgebühr & evtl. Servicefee |
| laufende Gebühr | 0,5 % bis 0,75 % p.a. | zusätzl. zu Fondsgebühr & evtl. Servicefee | |
| Provisionen | möglich | aus Investmentfonds |
11. Wie werden die Auszahlungen aus der Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente im Vergleich zu einer Rentenversicherung versteuert?
Sowohl bei der Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente als auch bei einer privaten Rentenversicherung ist lediglich der Ertragsanteil einer Auszahlung steuerpflichtig.
Bei der Vermögensrente fällt Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) an. Diese beträgt 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer. Insgesamt liegt die Kapitalertragsteuer demnach bei 26-28%. Besteuert wird der Ertragsanteil, der sich als Differenzbetrag zwischen Kauf- und Verkaufspreis der Fondsanteile ergibt. Davon in Abzug gebracht werden bei Mischfonds 15% und bei Aktienfonds 30%. Der verbleibende Betrag unterliegt der Kapitalertragsteuer. Beispiel: Die steuerrelevanten Auszahlungen aus dem Fonds-Entnahmeplan der Vermögensrente liegen bei 48.000 Euro im Jahr (12 x 2.000 Euro monatlich Auszahlungen und 12x monatliche Transfers vom Container mit offensiven Fonds zum Container mit defensiven Fonds). Bei Mischfonds, einer Kapitalertragsteuer von 28% und einem Kapitalgewinn der Fondsanteile von 10% liegt der Abgeltungssteuerbetrag bei 1.242,40 Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der steuerpflichtige Betrag wachsen kann, wenn die Fondsanteile langfristig im Wert steigen.
Bei der privaten Rentenversicherung wird der Ertragsanteil abhängig vom dem Eintritt der Rentenphase pauschal bemessen. Dieser liegt zum Beispiel bei einem Alter von 60 Jahren bei 22% und bei einem Alter von 67 Jahren bei 17%. Das bedeutet, dass bei einem Auszahlungsbeginn mit 67 Jahren 17% der Auszahlungen mit dem persönlichen Steuersatz einkommensteuerpflichtig sind. Diese Regelung gilt bis zum Lebensende.
Beispiel: Die Auszahlungen aus einer privaten Rentenversicherung liegen bei 24.000 Euro im Jahr (12 x 2.000 Euro monatlich). Bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 30% und einem steuerpflichtigen Anteil von 17% liegt die Einkommensteuer bei 1.224 Euro.
Für wen unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente sinnvoll ist
Unsere Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist für jeden sinnvoll, der sein Vermögen langfristig erhalten und sich feste Eurobeträge auszahlen möchte. Die Vermögensrente sieht standardmäßig Auszahlungen bis zu ca. 5% der Anlagesumme pro Jahr vor.
Unsere Vermögensrente richtet sich ansonsten insbesondere an:
- Freiberufler und Unternehmer in Pension
- Erben, die ihre Erbschaft erhalten und nutzen möchten
- (Nachwuchs-)Manager mit Boni für zusätzliche Einnahmen
Unabhängige Beratung ohne Produktverkauf
Unsere Beratung zur Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist unabhängig und durch den Verzicht auf Vertriebs(folge-)provisionen ohne Interessenkonflikte.
Unser Fokus liegt auf:
- gesamtheitlicher Vermögensstrategie
- sicherer Versorgung im Alter
- Vermeidung unnötiger Risiken
Häufige Fragen zur Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente
Für wen eignet sich die Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente?
Die Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente eignet sich für alle Personen, die ihr Vermögen langfristig für signifikante, regelmäßige Auszahlungen von festen Euro-Beträgen (bis zu 5% der Anlagesumme p.a.) nutzen möchten, ohne es aufzubrauchen. Neben Rentnern sind dies alle Personen, die über ein liquides Vermögen ab 200.000 Euro verfügen, das sie langfristig investieren können. Der Entnahmeplan richtet sich an Privatanleger, die trotz regelmäßiger Auszahlung ihr Vermögen erhalten möchten und deshalb eine Alternative zu einer Rentenversicherung suchen.
Wie sicher ist der Fonds-Entnahmeplan mit Wachstum-Komponente bei Börsenschwankungen und Inflation?
Unsere Vermögensrente mit professionell strukturiertem Fonds-Entnahmeplan berücksichtigt Marktschwankungen systematisch. Die Entnahmen werden flexibel angepasst, so dass in schwachen Börsenphasen weniger Kapital verkauft werden muss. Eine Wachstumskomponente sorgt dafür, dass Auszahlungen und Inflation langfristig an den Kapitalmätkten erwirtschaftet werden können. Ziel ist es, planbare Einkünfte mit langfristigem Kapitalwachstum zu verbinden.
Welche Kosten entstehen bei der Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente?
Die Kosten hängen von der Investitionssumme sowie den ausgewählten Investmentfonds ab. Alle Kosten werden offen gelegt und im Vergleich zu dem Gesamtmarkt dargestellt. Eine Kostenübersicht als Tabelle finden Sie bald hier.
Wie werden Auszahlungen der Vermögensrente mit Fonds-Entnahmeplan im Vergleich zu einer fondsgebundenen Rentenversicherung versteuert?
Versteuert wird in beiden Fällen nur der Etragsanteil der Auszahlung. Bei dem Entnahmeplan wird der Ertragsanteil bei Verkauf der Fondsanteile ermittelt, der für die Auszahlung erfolgt. Bei einer beispielhaften Wertsteigerung der Fondanteile von 5% fällt auf diesen Betrag (5% der Auszahlung) Kapitalertagssteuer zzgl. Solidaitätszuschlag und evtl. Kirchensteuer an. Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung wird der Ertagsanteil abhängig vom Beginn der Rentenphase pauschal festgesetzt und beträgt z.B. 1/16 der Auszahlung. Auf diesen Betrag fällt die persönliche Einkommensteuer an.
Gespräch zur Vermögensrente
Wenn Sie Ihr Vermögen nutzen wollen, um planbare Auszahlungen zu erhalten, ohne es aufzuzehren, vereinbaren Sie gern ein unverbindliches Erstgespräch.
Unsere Vermögensrente mit dynamischem Fonds-Entnahmeplan und Wachstum-Komponente ist als Einzelösung auf Basis einer Servicefee erhältlich sowie als Bestandteil einer Family-Office Rahmenvereinbarung, zu der weitere Dienstleistungen gehören.

Steffen Lang
Geschäftsführer


















